Christian Awe (* 1978 in Berlin) lebt und arbeitet in Berlin. In seinen Werken verarbeitet er sowohl urbane Einfüsse als auch Assoziationen, die Elemente der Natur aufgreifen und schafft für den Betrachter durch die Erweiterung der Wahrnehmung von Licht und Raum überraschend neue Seherfahrungen. Viele seiner Bilder sind beeinflusst vom Miteinander der Menschen, vom pulsierenden Leben und dem kreativen Hub in Metropolen wie Berlin, Los Angeles oder Ouagadougou. Sie sind expressiv und haben in ihrer Bildkomposition alle einen spezifischen Rhythmus, wie bei einem Tanz – mal dynamischer, mal langsamer. Im Mittelpunkt seiner farbintensiven und komplexen Werke steht dabei die Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Malerei – Farbe, Kontrast, Komposition, Linie, Licht und Schatten. Christian Awes Werke bestechen durch ihre gestische und organische Formensprache, die sich aus einem spannungsreichen Dialog zwischen Spontanität und künstlerischem Kalkül ergibt. Aus diesem Prozess geht auch die Serie der Wasserbilder hervor, deren dreidimensional plastisch anmutende Farblandschaften fast fotografisch wirken oder wie gedruckt. In seinen neueren Werken kombiniert Christian Awe täuschend echte Wasserillusionen mit farbigen Rinnsalen und gestischen Spritzern – es ist das Spiel mit der Perzeption von Realität, das ihn reizt. Gesellschaftspolitische Inhalte finden sich vor allem auch in den großformatigen Wandbildern wieder, in denen es dem Künstler um Themen geht wie die aktuelle Flüchtlingssituation, Integration Toleranz und ein Wir-Gefühl.

Christian Awe hält Vorträge und unterrichtete an diversen Bildungseinrichtungen. Neben seinen künstlerischen Aktivitäten sowie Ausstellungen im In- und Ausland engagiert er sich für eine Vielzahl von Sozial- und Kulturprojekten in Deutschland, dem Mittleren Osten und Afrika. Schwerpunkte sind hierbei Bildung, Integration und Gesundheitsthemen.[nbsp]

Vita

  • 2005 Absolvent Universität der Künste, Berlin – Professor Georg Baselitz
  • 2006 Meisterschüler Universität der Künste, Berlin – Professor Daniel Richter
  • 2011 Artist in Residence, Princeton University

Solo Exhibitions

2020 
HeartBeat, Kunsthalle Rostock
Farbe bekennen | Neues Wandbild und Ausstellung Gevelsberg
New Acquisitions Spring 2020, Gallery Ludorff, Dusseldorf

2019
Linie, Licht und Schatten, Kunstverein der Stadt Glauchau, Schloss Forderglauchau
Wortgefecht, e.artis contemporary, Chemnitz
Wasser_Farbe, Sparkasse Gevelsberg-Wetter
Porsche Zentrum Hamburg -art in public space, a new urban intervention
chūshō 抽象, Anteroom, Kyoto, Japan
new works, Galerie Noah, Augsburg

2017
UNIKAT XII, Spiegelberger Stiftung, Hamburg INFLUX, Galerie Ostendorff, Münster
Jeux d’eau, Galerie Supper, Baden-Baden

2016
Beyond the Palettes, Sezon Art Gallery, Tokio liqa‘, Galerie Ludorff, Düsseldorf
EN VIE, art@sano , Berlin
WAZZER, Galerie der Volksbank Weinheim uid, Kunstverein Duisburg

2015
OffYourColorChart, Deutsche Bank, Nextower, Frankfurt am Main
Siedepunkt, Galerie Fahnemann, Berlin
delizia, Galerie Tristan Lorenz, Frankfurt am Main
vitamin sea, Kunstverein Bad Dürkheim

2014
amour fou, Galerie Ludorff, Düsseldorf
embody, Falckenberg Unique Art Concepts, Hamburg

2013
urbanity, Kunstverein Östliches Sauerland / Museum Haus Hövener, Brilon
Malerei, Kunstverein Lippe, Schloss Detmold
mind spray, Kunstverein Heppenheim

Group Exhibitions

2020
MADE IN BERLIN, Galerie Ostendorff, Münster
GARTEN DER GEGENWART, Hamburg
III International Mini Print Cantabria, The Sea and the Lighthouses, Faro Cabo Mayor Art Center, Santander, Spanien

2019
Capture the Streets, Oberhessisches Museum
II International Mini Print Cantabria, Faro Cabo Mayor Art Center, Santander
DIALOG (dialouge) TS art projects, Berlin

2017
Away From Home, Künstlerforum Bonn
49 Contemporary Artists, Enter Art Foundation, Kant-Garage, Berlin
SPLISHSPLASH, Kunstraum SCHAU FENSTER, Berlin
Best of Bild+Bildnis, Kunstverein Duisburg

2016
DEEP WATER, Galerie Wetterling, Stockholm
OPENING, Galerie Tore Suessbier, Berlin
STILL LOST, Kunstraum SCHAU FENSTER, Berlin
Abstract Attitudes, Galerie Christa Burger, München
RÄUME, The Workspace, Berlin
35 Jahre Galerie Fahnemann, Galerie Fahnemann, Berlin
Lithomania, Kunstraum SCHAU FENSTER, Berlin
30 Jahre – 30 Künstler/innen, Kunstförderverein Weinheim

2015
GERMAN COOL, Salsali Private Museum, Dubai, V.A.E.
paper works II, TS art projects, Berlin
B[e] 52!, 52 Masterworks, Kunsthaus Maximilian, München
40 Jahre – 40 Meisterwerke, Galerie Ludorff, Düsseldorf
Open Water, Galerie Ludorff, Düsseldorf
N°2, Galerie Tristan Lorenz, Frankfurt am Main
Formen der Abstraktion, Galerie Ludorff, Düsseldorf
In Situ – die Kunst mit der Architektur, Galerie Borchardt, Hamburg

2014
reKOLLEKT, Galerie Borchardt, Hamburg
Urban Heroes, Kooperative K, Hagen
Conturbanaries, Stattbad, Berlin
From Europe with Love, OazArts / Wall Street Gallery, Los Angeles, USA
Checkpoint Ilgen # 10, Sammlung Ilgen, Berlin

2013
Wir überschreiten den Rubikon, Ostrale, Dresden

2012
Escape the Golden Cage 2012, Wien, Österreich
Figuring Abstraction, Galerie Favardin [&] de Verneuil, Paris, Frankreich
reKOLLEKT, Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Berlin

2011
salondergegenwart, Hamburg
Neue Abstraktion, Galerie Fahnemann, Berlin
An exchange with Sol Lewitt, Cabinet, New York / MASS MoCA – Massachusetts Museum of Contemporary Art, North Adams, USA

Christian Awe (* 1978 in Berlin) lebt und arbeitet in Berlin. In seinen Werken verarbeitet er sowohl urbane Einfüsse als auch Assoziationen, die Elemente der Natur aufgreifen und schafft für den Betrachter durch die Erweiterung der Wahrnehmung von Licht und Raum überraschend neue Seherfahrungen. Viele seiner Bilder sind beeinflusst vom Miteinander der Menschen, vom pulsierenden Leben und dem kreativen Hub in Metropolen wie Berlin, Los Angeles oder Ouagadougou. Sie sind expressiv und haben in ihrer Bildkomposition alle einen spezifischen Rhythmus, wie bei einem Tanz – mal dynamischer, mal langsamer. Im Mittelpunkt seiner farbintensiven und komplexen Werke steht dabei die Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Malerei – Farbe, Kontrast, Komposition, Linie, Licht und Schatten. Christian Awes Werke bestechen durch ihre gestische und organische Formensprache, die sich aus einem spannungsreichen Dialog zwischen Spontanität und künstlerischem Kalkül ergibt. Aus diesem Prozess geht auch die Serie der Wasserbilder hervor, deren dreidimensional plastisch anmutende Farblandschaften fast fotografisch wirken oder wie gedruckt. In seinen neueren Werken kombiniert Christian Awe täuschend echte Wasserillusionen mit farbigen Rinnsalen und gestischen Spritzern – es ist das Spiel mit der Perzeption von Realität, das ihn reizt. Gesellschaftspolitische Inhalte finden sich vor allem auch in den großformatigen Wandbildern wieder, in denen es dem Künstler um Themen geht wie die aktuelle Flüchtlingssituation, Integration Toleranz und ein Wir-Gefühl.

Christian Awe hält Vorträge und unterrichtete an diversen Bildungseinrichtungen. Neben seinen künstlerischen Aktivitäten sowie Ausstellungen im In- und Ausland engagiert er sich für eine Vielzahl von Sozial- und Kulturprojekten in Deutschland, dem Mittleren Osten und Afrika. Schwerpunkte sind hierbei Bildung, Integration und Gesundheitsthemen.[nbsp]