Hanna Nitsch | matrix feminin | Online ausstellung

e.artis contemporary zeigte vom 10.07. – 11.09.2020 aktuelle Werke der Braunschweiger Künstlerin Hanna Nitsch in der Einzelausstellung MATRIX FEMININ

Die aus Freiburg stammende Hanna Nitsch (*1974) studierte bei Peter Dreher und Silvia Bächli an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und beendete ihr Studium bei Herrman Albert und Klaus Stümpel an der HBK Braunschweig 2007 als Meisterschülerin. Die Künstlerin war zuletzt mit Einzelausstellungen in den Städtischen Galerien in Braunschweig, Wolfsburg und im Museum Wiesbaden zu sehen.

Regelmäßig befindet sich ihre Kunst auch in hervorragender Gesellschaft, so wurde sie 2012 in der Ausstellung „Das eigene Kind im Blick – Künstlerkinder von Runge bis Richter, von Dix bis Picasso“ gezeigt und findet sich prominent in der jüngst veröffentlichten Anthologie „I Love Women In Art“ (München 2020) mit 100 Porträts von Künstlerinnen – u.a. Hannah Höch, Marianne Brandt, VALIE EXPORT und Monica Bonvicini.

Hanna Nitsch | MATRIX FEMININ
Hanna Nitsch | MATRIX FEMININ
Hanna Nitsch | MATRIX FEMININ
Hanna Nitsch | MATRIX FEMININ
Hanna Nitsch | MATRIX FEMININ
Hanna Nitsch | MATRIX FEMININ
Hanna Nitsch | MATRIX FEMININ
Hanna Nitsch | MATRIX FEMININ

 

In Chemnitz wurden insgesamt 15 Arbeiten verschiedener Techniken zu sehen sein. Nitsch wählte zunächst hauptsächlich die Zeichnung als Medium – kraftvolle Tuschefarben prägen beispielsweise die perfekt inszenierten Porträts ihrer Kinder. In den letzten Jahren erweiterte sie ihr Repertoire, experimentiert mit Grafik und Keramik und Video. In ihren aktuellen fotografischen Arbeiten spürt man die Lust an der Revision jahrhundertelang eingeübter, vor allem durch die männlich geprägte Kunstgeschichte definierter visueller Codes, sowie an Travestie und Maskerade, die mehr enthüllt als verbirgt. Die ikonografisch hochstilisierten Bilder werden zum Ausgangspunkt der künstlerischen Befragung. So stellt „La Source/ Die Quelle“, eine Reihung von 16 aus dem Internet geborgenen und bearbeiten Bildern, das weibliche Gesicht im Moment der Geburt aus. In der dreiteiligen Serie „Following my exotic destiny“ schlüpft die Künstlerin in die Rollen christlich-mythologischer Figuren, wird zu Göttin, zur Madonna und zum Hermaphroditen. 

Mehr Informationen zu vergangenen Ausstellungen finden Sie hier.

 

Alle gezeigten Werke von Hanna Nitsch können käuflich erworben werden. Folgen Sie einfach dem Link auf dem jeweiligen Bild zu unserem Online Shop.